Herzlich Willkommen auf der Website des Weltumseglers und Abenteurers Wolfgang Clemens!
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MONGOLEI

Tibet - Nordchina - Sibirienexpress - Moskau

Gangerl reiste 6.000 Kilometer mit dem Jeep durch das streng buddhistische Tibet, kletterte ins Basiscamp des Shisha Pangma und des Mount Everest, reiste zum heiligen Berg Khailash und kam bei der Kora wegen der Höhenkrankheit fast ums Leben. Er lebte bei Nomaden, besuchte herrliche Seen, hochgelegene Wüsten und viele Klöster. Er erlebte die traditionelle, tibetische Himmelsbestattung, bei der die Verstorbenen in Teile zerhackt und den Geiern zum Fraß vorgeworfen werden. In Lhasa, der Hauptstadt Tibets, besuchte er den mächtigen Potala-Palast, der einst der Regierungssitz des Dalai Lama war und wanderte mit den Pilgern auf der historischen Barkhor um den Jokhang-Tempel.

Über Xi'an reiste Wolfgang Clemens in die riesige Hauptstadt Peking, die im Nordosten Chinas gelegen ist. Unterwegs nahm er die wichtigsten Highlights des kulturreichen Landes mit, wie zum Beispiel die uralten buddhistischen Longmen-Grotten, oder das in der Steilwand wie ein Vogelnest hängende Kloster Hunyuan. In Peking angekommen führte ihn seine Route über den prachtvollen Tempel Yonghe, der ehemaligen Residenz eines Prinzen, in die verbotene Stadt. Die meisterliche Architektur aus den Ming- und Qing-Dynastien auf einem riesigen Gelände mit unzähligen Pavillons glänzt durch den Anspruch der damaligen Kaiserzeit. Ebenso beeindruckend waren der kaiserliche Sommerpalast in Chengde mit seinen bezaubernden chinesischen Gärten auf etwa sechs Quadratkilometern Fläche sowie der buddhistische Tempel Xumi-Fushou, was übersetzt Tempel der Glückseligkeit und des langen Lebens bedeutet. Nachdem Gangerl in der ländlichen Gegend der Mandschurei einige Bergstämme besucht hatte, fuhr er über Peking in das kulturelle Zentrum der Mongolei, die Hauptstadt Ulan-Bator.

 

Von dort aus reiste der Abenteurer mit einem russischen Allrad in die Wüste Gobi. Tagelang durchquerte er die unglaublich vielfältige, flächenmäßig zweitgrößte Wüste der Erde und übernachtete dabei stets in den Jurten der Beduinen. Noch nie in seinem Leben hatte er so viele Tiere, Blumen und eine so prächtige Natur gesehen. Mit Pferden ritt er in die von Gletschern durchzogenen Berge und durchquerte reißende Flüsse. Wieder auf vier Rädern unterwegs war es keine Seltenheit, dass das Auto mit der Winde aus dem Dreck gezogen werden musste. Gefährlich wurde es, als sein Toyota in eine Schlucht rutschte, sich aber wie durch ein Wunder nicht überschlug. Zudem war ständig Bedarf an Reparaturen, der Tank hatte ein Loch, gefolgt von drei Reifenpannen.

 

Nach 30 Tagen Abenteuer querfeldein wartete in Ulan-Bator das vier Tage andauernde Nationalfest Naadam (übersetzt „Die drei männlichen Spiele“). Dieses Fest mit seinen bombastischen Aufführungen, unfassbar großen Orchestern und traditionellen Kostümen war an Gigantismus nicht zu überbieten. Kämpfe mit olympischem Charakter in den Disziplinen Ringkampf, Bogenschießen und Pferderennen bestimmten das Geschehen in Ulan-Bator und der näheren Umgebung. Aufgrund der sowjetischen Annektion im 20. Jahrhundert vertilgten die Mongolen selbstredend jede Menge Wodka und so wird ihnen seit Langem der vierte Tag der Feierlichkeiten zur Regeneration gewährt.

 

Weiter ging es für den Weltenbummler auf der weltweit längsten Bahnstrecke von fast 10.000 Kilometern Länge mit der Transsibirischen Eisenbahn innerhalb von fünf Tagen nach Moskau. Das Staunen war groß, da sowohl die Kirchen, die Kathedralen, die öffentlichen Plätze und Gebäude, als auch die Metro den Betrachter in prunkvollster Verarbeitung begeistern. Moskau zählt zu den schönsten Städten der Welt, aber auch zu den teuersten. Schließlich betrat Gangerl nach insgesamt vier Monaten Abenteuer wieder den heiligen, bayerischen Boden seiner Heimat.

 

 

Quellen

Fotos: Wolfgang Clemens

Text: Rainier-M. Ramisch

 

 

Einige weitere Bilder zum Vortrag:

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