Herzlich Willkommen auf der Website des Weltumseglers und Abenteurers Wolfgang Clemens!
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Gangerls größtes Abenteuer

Ein paar Tage vor der Geburt, erreichte Clemens nach nur 8 Segeltagen seine neue Heimat Kenia, dass glaubte er zu mindestens damals. Am 5. September kam in einer Kakalaken strotzenden Wellblechhütte Gangerls Sohn zur Welt, noch am selben Tag verließen sie das Krankenhaus und zogen in ein gemietetes Häuschen.

Stolz auf seine neue Familie, renovierte er 4 Monate lang die Hütte und steckte wieder sein ganzes Geld ins neue Heim. Schlagartig füllte sich das Haus mit Familienmitgliedern und Freunden, die am Wohlstand des neuen Geldgebers teilhaben wollten. Dann folgte was kommen musste. Intrigen wurden gesponnen, Geld wurde geklaut, Eva fing zu trinken an und dann wollte die Polizei dem Käpt’n ein Bein stellen.

Als die unschönen Szenen sich häuften, ergriff Gangerl in einer Nacht und Nebelaktion die Flucht. Mit wahnsinnigen Krämpfen und Magenschmerzen segelte er nach Tansania. Sein Plan war, über Südafrika nach Australien zu segeln. In Daressalam erreichte ihn dann ein Anruf seiner Frau, die reumütig um seine Rückkehr bittet. Tage hadert er mit sich selbst und muss immer an seinen Sohn denken. Schlussendlich stimmt Gangerl zu und tritt die Rückreise nach Kenia an.

Voller Zweifel seines Tun, griff er zur Flasche, schlief ein und lief in Süd-Pemba auf’s Riff. Zwei Tage saß er in der Falle bis er aus eigener Kraft wieder frei kam. Wieder in Kilifi, schmiss er die ganze Brut aus seinem Haus und gestattete dort nur noch Eva mit Joseph und Schwester mit Kind das Wohnrecht. Da er aber dem Frieden nicht traute, fasste der Abenteurer einen neuen Plan. Er wollte über die  Seychellen, Thailand, Philippinen und Japan nach Alaska segeln.

Als im Januar 2007 wieder ein großer Bericht in der Yacht erschien, war Gangerl für vier Monate auf den Seychellen ausgebucht.

 

Ein wunderbares Abenteuer war zu Ende, welches den Gang in eine neue Ebene des Lebens verfrachtete. Reich an neuen Erfahrungen aber knapp an Moneten, flog er wieder zurück nach Deutschland. Nach einigen Monaten Aufenthalt, wurde die Geldschwindsucht durch Vorträge wieder aufgewertet. Nervlich und körperlich am Ende, durch den anhaltenden Vortragsstress, fliegt er wieder auf sein Schiff zurück nach Kenia. Wieder trifft ihn das Schicksal mit voller Wucht. Sein Askari (Wächter) war  verschwunden und mit ihm wieder Dinge im Wert von 3.000 Euro.

Im Mast waren wieder Killerbienen, der Mercedes Motor war fest und musste zerlegt werden, das Getriebe funktionierte nicht und ein Kühlkompressor hatte sich verabschiedet. Nach zwei Monaten hatte er das Schiff wieder so weit, dass Weihnachten Gäste an Bord Kommen konnten. Als Gangerl mit diesen Gästen nach drei Wochen wieder zurück kam, überraschte ihn seine Freundin Eva, dass sie schwanger sei.

Eine Abtreibung kam für sie nicht in Frage, da ein Musungu ("Weißer") einem Lottogewinn gleichkommt. Als die Saison im April zu Ende war, bunkerte der Seewolf das Schiff voll, für die Seychellen wo er vier Monate ausgebucht war. Drei Tage vor der Abreise fasste seine Holde, er war inzwischen verheiratet, den Entschluss mitzufahren. Einer schwangeren Frau einen gefassten Entschluss auszureden, ist so unmöglich wie auf dem Mond zu tauchen. Am 18.04.2005 sticht Gang mit Eva in See.

Da Eva im fünften Monat schwanger war, kam was kommen musste. Bereits am 2. Tag, litt sein Spatzl unter schwerster Seekrankheit. Gegen den Wind und durch die Kalmen, zeigte sich Rasmus von seiner schlechtesten Seite. Gewitter mit Windstärke 8 und anschließender Flaute, waren keine Seltenheit und sie hatten sehr raue See. Eva war nur am Kotzen und klagte über immer stärker werdende Schmerzen im Bauch. Am vierten Tag, sie hatte seit Tagen nichts gegessen, glaubte sie felsenfest an einen Abgang.  Da Gangerls medizinische Bücher nichts über einen Abgang preis gaben, versuchte er es ohne Erfolg, über das Funkgerät medizinische Hilfe zu bekommen.

Gott sei Dank ließen die Schmerzen am siebten Tag nach und sie erreichten die Seychellen. Vier Monate kreuzten sie durch die traumhaft schöne Inselwelt und seiner Frau lernte er sogar das Schwimmen und Tauchen. Beim Speeren von Fischen musste sich der Waghalsige der Attacke eines 4 m langen Makrohais erwehren.

Als Eva im neunten Monat war, schickte Gangerl sie mit dem Flieger nach Afrika zurück und er folgte ihr mit der Bavaria.

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© Wolfgang Clemens