Herzlich Willkommen auf der Website des Weltumseglers und Abenteuerers Wolfgang Clemens!
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Vortrag 12: Kambodscha, Laos, Vietnam

Malaysia - Thailand - Kambodscha - Laos - Vietnam

Seit 25 Jahren segelt Wolfgang Clemens mit seiner selbst gebauten 20 Tonnen Stahlyacht um die Welt. Dabei hat er 7 Mal, zu Wasser und zu Land, die Welt umrundet. Er erlebte in Richtung Antarktika den Zyklon Polly, mit seinen 20 Meter hohen Wellen. 3 Mal saß der Wagemutige im Gefängnis, weil er in Gebiete vorgedrungen war, die verboten sind. 

 

Ob im Dschungel, auf hohen Bergen, in trostlosen Wüsten, oder in der Unterwasserwelt, Gangerl ist überall zuhause. - Sein oder Nichtsein, dass ist hier die Frage - , Kompromisse kennt er nicht. Ob Stürme, Diebstähle Krankheiten, Knast, Piratenüberfälle, oder Ärztemurks, der Gangerl steckt alles weg. Seine Devise lautet: "ich bin bereit überall hinzugehen, wenn es nur vorwärts geht"! 

 

Auf der West-Ostroute segelte Gangerl im letzten Jahr von Tansania, über Madagaskar, Sri- Lanka, Malediven, Indonesien, Malaysia, nach Thailand. Stürme mit Ruder und Baumbruch zur Folge, sowie Piraten machten ihm das Leben nicht leicht. Doch Gangerl, der keinem Abenteuer aus dem Weg geht, meisterte auch dieses Mal alle Gefahren. 

 

Für 3 Monate segelte Gangerl mit Chartergästen in Thailand, an der schönsten Küste der Welt, zwischen Burma und Malaysia, dann packte ihn wieder die gefährliche Krankheit -Reisefieber. 

 

Vor 12 Jahren meisterte er den schier unmenschlichen Trip, auf dem Landwege durch 30 Länder Afrikas, wobei er über 50.000 Km zurücklegte. 

 

Obwohl mit seinem Bein stark behindert, wollte er sich auch dieses Mal an einen Mammuttrip wagen. Sein Plan war von Thailand, über Laos, Vietnam nach China zu reisen. Hier wollte er sich alle Sehenswürdigkeiten Chinas ansehen und dann auf der alten Seiden-Strasse nach Kashkar, Pakistan, Kirgistan, Kasachstan und Usbekistan reisen. 

 

Weiter sollte seine Reise ihn in die Mongolei und mit dem Sibirien-Express über Moskau nach München führen, ohne dabei ein Flugzeug zu benutzen. Der Weg ist das Ziel ....

 

.... Gangerl zog es durch. 

 

Nachdem er seine Yacht in Lankawi gut vor Anker gelegt hatte, schulterte er wieder seinen Treckingrucksack und fuhr seinem ersten Ziel entgegen und das hieß Kambodscha. Einige Tage besuchte er die größten Tempelanlagen der Welt in Angkor. Ob Angkor Wat, Angkor Thom, Pre Rup, Est Mepon, Ta Som, Ta Prohem, die Elefanten-Terrasse oder der gewaltige Bayon-Tempel, sie alle sind Zeugen der gigantischen Khmer-Epoche. 

 

Auf dem Wege nach Phnom Penh, besuchte der Tramp die See-Nomaden im Tonle Sap See, die ihr ganzes Leben lang, auf ihren Hausbooten leben. Tief beeindruckt über den Königspalast, dem Museum und der vielen Tempel und Stupas in der Hauptstadt, versetzte ihn dann der Besuch des Gefängnisses und des Killing Field in Angst und Erschrecken. 

 

Die Gräueltaten der Roten Khmer fanden weltweit nicht Seines Gleichen. 1,5 Millionen wurden zu Tode gequält und ebenso viele starben an Unterernährung und Krankheiten. Die Welt schaute teilnahmslos zu, bis die Vietnamesen, dem Grausigen Tun der Roten Khmer ein Ende setzten. 

 

Zum sechsten Mal ging es dann zurück nach Bangkok und weiter nach Vientiane der Hauptstadt von Laos. Angenehm überrascht von der Gläubigkeit, der Buddhistischen-Kultur und der Gelassenheit der Einwohner, die ihre Freizeit in Strassen Kaffees am Mekong verbringen, kam Gangerl zur Erkenntnis, Laos ist ein Land zum Alt werden, gläubig, gelassen, ehrlich, friedlich und schön. 

 

Nach ein paar Tagen setzte er seine Reise fort nach Luang Prabang. Hier vertiefte sich noch intensiver, sein positiver Eindruck über dieses herrliche Land. Ob die riesige, berühmte Klosterstadt, oder der Königspalast, all die vielen buddhistischen Tempel, sowie eine Kanufahrt auf dem Mekong zur Buddha-Höhle, ein Bummel durch den allabendlichen Nacht-Markt, oder die unzähligen Bars und Kaffees, alles schafft nur Freude im Herzen. 

 

Wieder zurück in Vientiane, nahm Gangerl den Schlaf- Buß nach Vietnam. In der alten Kaiserstadt Hue, mit seiner gewaltigen Stadtzitadelle, den vielen Tempeln, Pagoden und Kaisergräbern, war der Weltenbummler wieder in seinem Element. Er fuhr über den Wolkenpass, der die Grenze zwischen Nord und Süd war, nach Hoi An, die zum UNESCO Welt-Kulturerbe zählt. 

 

Danach folgte My Son, das kulturelle Zentrum der Cham-Dynastie aus dem 4 bis 13 Jahrhundert Auf dem Wege nach Hanoi besuchte er die herrlichen Phong Nha Grotten, die von unglaublicher Schönheit strotzen. Von Hanoi aus begibt er sich in die wunderschöne Ha Long Bay, die ebenfalls Kultur Erbe ist. 

 

Nach einigen Tagen in Hanoi und vieler Highlight in dessen Umgebung zieht es Gangerl in die Berge zu den Kulturminderheiten. Eine Woche bleibt er in Sa Pa, besucht die Black Hmong und den Sonntagsmarkt der Blumen Hmong Frauen.

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© Wolfgang Clemens