Herzlich Willkommen auf der Website des Weltumseglers und Abenteuerers Wolfgang Clemens!
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Vortrag 04: AFRIKA (Teil 2)

Von Südafrika über Malawi, Kenia, Äthiopien, Sudan, Ägypten, Jordanien, Syrien, Türkei und Jugoslawien nach Bayern

Der bayer. Presseclub Regensburg bezeichnete diesen Kulturtrip als „abenteuerlichste Reise Deutschlands“

Die Reise führt Sie in Kapstadt auf den Tafelberg, ans Kap der Guten Hoffnung, zu Tölpel-, Seehund-,und Pinguinkolonien, so wie in die Hermanus-Bay zu den Walen. In der Transkai und im Zulu-Land werden Sie die Xhosas und die Zulus bewundern können.

 

In Swaziland sehen Sie einen Reed-Dance mit König Mswati III. Beim Grenzübergang wird Gangerl um Haaresbreite erschossen, weil man ihn für einen Autodieb hielt! Über Mocambique und den Malawi-See führt die Reise ins Okawango-Delta und zu den Buschmännern in die Kalahari.

 

Nach dem Besuch der Serengeti wird der höchste Berg Afrikas, der Kilimandscharo 5895 m, in Tansania bestiegen.

 

Traumhafte Strände auf den Inseln Sansibar, Pemba und Mafia und die zauberhafte Unterwasserwelt in den Tauchparadiesen Ostafrikas werden Sie in Begeisterung versetzen.

 

Im alten Dauhafen von Mombasa/Kenia muß sich Gangerl 3mal eines Piratenüberfalls erwehren, der wieder blutig endete.

 

Weiter geht die Reise entlang der Küste nach Kifili/ Malindi und zur herrlichen Inselwelt Lamu.

 

Nach dem Besuch des Ambosseli-Nationalparks und der Besteigung des Mt. Kenias 5399 m ging es unter schwersten Reisebedingungen ins wilde Gebiet des Turkana-Sees , wo die Samburus, Rendilles, Merilles und Turkana-Stämme zu Hause sind.

 

In Äthiopien führt Sie die Reise zu den Tissisalt-Wasserfällen, zu den Ruinen der 7 Kaiser in Gondor und zu den 11 Steinkirchen von Kaiser Lalibella. Weitere Höhepunkte bilden die 35 m hohen Monoliten der Gräber von Axum und die Ruinen des Palastes der Königin von Saba.

 

Unglaubliche Felsenklöster in den Bergen von Eritrea, sowie die 98 Moscheen von Harar werden Ihre Bewunderung erregen. Dort füttert Gangerl mit dem Hyänenmann 50 wilde Hyänen.

 

4 Tage zu Fuß und per Pferd ist Gangerl unterwegs, um zu den sagenhaften Mursis zu kommen.

 

Riesige Platten in der Unterlippe verleihen ihnen ein außerirdisches Aussehen.

 

Der Wochenmarkt von Kay Affar, wo sich die Stämme der Hamer, Aquuk, Dinka und Gambel treffen, bildet einen weiteren Höhepunkt. Zu Fuß führt die Reise dann in die Steinzeit an den Omo-River, wo die Stämme der Karo, Bume und Surma auch heute noch total nackt leben.

 

Im Sudan wurde der Weltenbummler als Spion verhaftet und unter strenger Bewachung nach Ägypten abgeschoben.

 

Dort führt Sie die Reise zu allen wichtigen Tempeln, Moscheen und Ausgrabungen.

 

Ein Kleinod bildet die Oase Siwa in der Sahara an der libyschen Grenze. Sie erleben einen wunderbaren Sonnenaufgang auf dem Berge Moses in der Sinaiwüste.

 

Über den Golf von Akaba entführt Sie Gangerl in die traumhaft schöne Wüste Wadi Rum und in die sagenhafte Felsenstadt Petra.

 

Nach einem Bad im Toten Meer, nach dem Besuch des Basars von Amman und den fantastischen Ruinen von Jerash geht es mit dem Bus nach Syrien.

 

Die Altstadt von Damaskus mit den vielen Moscheen und dem Basar, so wie die Stadtzitadelle von Alleppo bilden einen weiteren Höhepunkt. Am 15. Dezember 1998 stand Gangerl auf der Brücke über dem Bosporus in Istanbul, unter der er 11 ½ Jahre vorher mit seinem Schiff Bavaria zu Beginn seiner Weltumseglung durchfuhr. Für ihn schloss sich hier der Kreis um die Welt.

 

Nur seine Yacht muss noch viele Tausend Meilen weitersegeln, bis sie wieder in deutschen Gewässern schwimmt. Nachdem sich Gangerl von der Malaria-Tropica erholt hatte, wollte er seinen Plan Kapstadt-München, auf dem Landweg fortsetzen.

 

In Nordkenia, auf dem Weg zu den Turkana-Nomaden wurde er von Somali-Shiftas bis aufs Hemd ausgenommen. Wieder schickte ihm Gott einen italienischen Vogelforscher, der ihm mit Ausrüstung aus der Patsche half. Seine 3000,-- Dollar hatten die Banditen in seiner Unterhose übersehen. In Äthiopien wanderte Gangerl wegen Waffenbesitzes wieder in den Knast, auch wenn es nur eine Gaspistole war. Wieder frei, trampte Clemens 8500 km durch das alte Kaiserreich. Er baute sich ein Papyrus Boot, um zu den Tissisat-Wasserfällen zu gelangen. 

 

Er besichtigte die Kaiserstadt Gondor, die Steinkirchen von Lalibella, die Bergkirchen Abuna-Jemeta in Guh. Ein besonderer Leckerbissen waren die hübschen Afar-Mädchen, obwohl moslemischen Glaubens, sind sie topless gekleidet. Noch als Kind werden ihnen in einem Initiations-Ritual die Klitoris heraus geschnitten und die Vagina zugenäht. Er trifft sich in Harar mit dem Hyänenmann und füttert von Mund zu Mund nachts 50 wilde Hyänen. 

 

An der Grenze zu Somalia wurde er wiederum vom Militär verhaftet, weil er sich auf verbotenem Gebiet aufhielt. Ein absolutes Highlight für den Kulturburschen war dann das Gebiet um den Omo-Fluss. Er trampte nach Jinka, kaufte sich ein Reit- und Packmuli und ritt zu den Surma- und Mursi-Stämmen mit den großen Tontellern, in der Unterlippe. 

 

Unterwegs starb sein Reitpferd und er musste tagelang zu Fuß gehen. Weiter Höhepunkte waren Hama-, Galep- und Karo-Tribes, die mit ihren Lehmkonstruktionen im Haarbereich wahre Künstler sind. Er besuchte den Bume-Stamm und überquerte wieder illegal die Grenze zum Sudan. Dort entdeckte er einen unbekannten Stamm, der total nackt lebt. Einzige Auffälligkeiten sind Pearcings und unzählige Narben am ganzen Körper, die durch gewollte Hauteinschnitte entstehen.

 

Zurück in Addis Abeba traf er sich mit Karl-Heinz Böhm und fuhr anschließend als LKW-Driver mit einer Ladung Kaffee in den Sudan nach Khartum. Da es kein Visum für Touristen gab, hatte sich Gangerl in einer Spedition anstellen lassen. In Khartum sagte er zu seinem LKW-Kollegen tschüß, begab sich in ein Krankenhaus und wurde von Sicherheitspolizisten verhaftet. 

 

Zwei Wochen wurde er als mutmaßlicher Spion verhört, gefoltert und schließlich mit Militärbegleitung per Zug nach Wadi Halfa an die ägyptische Grenze abgeschoben. Wieder einmal hatte er unsagbares Glück, denn im Sudan verschwinden eine Menge von Menschen auf Nimmerwiedersehen. Das er da mit heiler Haut herausgekommen war, verdankte er seinem langen weißen Bart und seiner moslemischen Kleidung.

 

Als er in Assuan ankam, mietete er sich ein Auto und fuhr wieder verbotener Weise zum Abusimbel-Tempel. Wieder bekam er Schwierigkeiten und wurde von einer Militärstreife verhaftet. Nach seiner Entlassung segelte er mit einer Feluka nach Luxor. Flussabwärts besuchte er fast alle historischen Denkmäler der Pharaonen. In Giseh mietete er sich ein Kamel und ritt zu den Stufenpyramiden von Sakkara. Nach dem Besuch der Oase Siwa, an der libyschen Grenze, wo Alexander der Große gekrönt wurde und Cleopatra gebadet hatte, überquerte unser Tramp den Suezkanal und bestieg den Berg Moses. Er durchstreifte die Wüste Wadi Ram und stattete der Felsenstadt Petra einen Besuch ab. Nach einem Bad im Toten Meer pilgerte Gangerl zur römischen Kultstätte Jerasch und zu vielen anderen Altertümern.

 

Als man ihm kein Visum nach Syrien geben wollte, schaltete er den deutschen Botschafter ein, und schon ging die Reise weiter nach Damaskus. Über die Kultstadt Allepo trampte der Landstreicher durch die Türkei nach Istanbul. Dort verweilte er sehr andächtig auf der Bosporus-Brücke, unter der er vor zwölfeinhalb Jahren mit seiner Yacht hindurchfuhr. Der Kreis um die Welt hatte sich für ihn geschlossen. Unter schwierigen Bedingungen kämpfte sich dann unser Held durch die Balkanländer nach Deutschland.

 

Der verlorene Sohn stand  am Heiligen Abend 1999, vor der Tür seiner Mutter. In den vergangenen Jahren verbrachte er in Mosambique, Komoren und Madagaskar.

 

Seine Abenteuer werden sich noch viele Jahre um den Globus fortsetzen.

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© Wolfgang Clemens