Herzlich Willkommen auf der Website des Weltumseglers und Abenteuerers Wolfgang Clemens!
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Vortrag 01: Zauberhafte Südsee

Donau, Mittelmeer, Atlantik, Karibik, Südamerika, Südsee, Australien, Neuseeland,  Papua-Neu Guinea, Karolinen

1987 startete Gangerl mit seiner selbst gebauten 15 m langen Segelyacht "Bavaria" in das Abenteuer Weltumseglung. Die Reise führte von Regensburg, Donau abwärts ins Schwarze Meer.

Viel Positives und Negatives ereignete sich während der Reise durchs Mittelmeer. Die Schlacht von Mallorca- Eine Konfrontation zwischen Nord- und Süddeutschen wird Sie in Erstaunen versetzen!

Über die Karibik, Venezuela, Panama, der Schatzinsel Cocos Island, Galapagos führte die Reise in Gaugins Wahlheimat zu den Marquesas.

Lassen Sie sich verzaubern mit Bildern aus der schweigenden Welt: Die Tuamotos sind das größte Korallengebiet der Erde und eines der schönsten Tauchgebiete.

Sie erleben die stark von Traditionen geprägten Fidschis, dort soll vor ca. 60 Jahren der letzte Mensch verspeist worden sein.

Südsee pur genießen Sie dann in Thaiti, Moorea, Raiatea, Bora Bora und Mopelia.

6 Monate verweilte Gangerl im Atoll Nanumea-Tuvalu, wo die Bavaria die 1. Yacht war, die dieses Atoll anlief. Bei seinen zahllosen Tauchgängen fütterte er Haie und Muränen von Mund zu Mund. Für diese Aufnahmen verlieh ihm der int. amt. Filmverband eine Goldmedaille.

Über Neukaledonien reisen Sie mit Gangerl nach Australien in die Olympia-Stadt Sydney.

Bei der Überfahrt von Tasmanien nach Aukland Island ( nähe Antarktis ) bekommen Sie einen Einblick über die Naturgewalten eines Cyclons. 15 m hohe Wellen bringen die Bavaria und ihren Kapitän in große Schwierigkeiten.

In Neuseeland zeigt ihnen Gangerl das Fjordland, Malbouro-Sound und White Island, Gebiete, in die sich niemals Touristen verirren.

Weiter geht die Reise zum dicken König nach Nukualofa auf Tonga. Über eine Gefängnisinsel besuchen Sie das Traumatoll Niotoputapu. Traumhaftes erleben Sie hier auch unter Wasser.

In West-Samoa überfällt Sie dann wieder die zauberhafte Mentalität der polynesischen Südsee.

In Todesgefahr schwebt Gangerl bei einem Tauchgang im Paß von Französisch-Wallis.

In der Lau-Gruppe der Fidschi-Inseln erleben Sie eine farbenprächtige Unterwasserwelt.

Den Ursprung des Bungee-Jumpings entdecken sie auf Vanuatu, wo die tollkühnen Eingeborenen an den Beinen mit Lianen angebunden, von 30 m hohen Bambustürmen springen.

1 Tag Gefängnis erwartete den Gang auf den Salomonen, weil er sich illegal 14 Tage bei den Kwaios aufhielt. Sie sind die Ureinwohner auf Malaijta.

Einer der vielen Höhepunkte bildet zweifelsohne Papua Neu Guinea. Im Hochland erleben Sie ein großes Busch-Sing-Sing-Fest der Eingeborenen. In Tänzen, die 3 Tage dauern, zeigt sich die Urgewalt dieses spektakulären Landes.

Die geheimnisvollen Krokodilmänner erwarten Sie in den Sümpfen des Sepik-Rivers. Bei einem Busch-Sing-Sing-Fest geriet Gangerl in große Schwierigkeiten und nur eine rasche Flucht konnte ihn retten.

Phantastische Bilder von den Karolinen-Inseln; die Natur präsentiert ein atemberaubendes Bilderbuch.

In Truk führt Sie Gangerl auf den Grund einer Lagune, wo während des 2. Weltkrieges weit über 100 Kriegsschiffe der Japaner versenkt worden waren.

Yap, die Insel des Steingeldes, ist das nächst Ziel. Ein Schauder des Grauens wird Sie ergreifen, wenn Sie hautnah den weißen Hai erleben, fotografiert aus einem Haifischkäfig.

Ifalik, das schönste Atoll der Welt, fernab von jeder Zivilisation wird Ihnen so manchen Seufzer entreißen und Reisefieber in Ihnen aufkeimen lassen.

Wolfgang Clemens, alias Gangerl, war in seiner Jugend ein nicht gerade leicht erziehbarer Junge. Nach einer Lehre in München als Kunstschmied brauchte er mehr Freiheit und ging als Mühlenbauer auf Montage. Dabei lernte er seine Frau kennen, zeugte zwei Kinder und glaubte, nach sieben Jahren wäre sein Soll erfüllt. Nach dieser ehelichen Ruhephase ließ er dann so richtig die „Sau" raus. Er betrieb alle Adrenalin-Action-Sportarten, die man sich denken kann, avancierte zum Frauenheld, wurde zweimal zum Faschingsprinz gekürt, erwarb sich als Partylöwe einen Namen und bewies sich als Hans Dampf in allen Gassen. Durch seinen Wagemut verbrachte er viele Monate in Krankenhäusern und sprang dem Teufel nicht nur einmal von der Schippe.

Seine Abenteuerlust trieb ihn in ferne Länder, wo er nicht nur die schönen Seiten des Lebens kennen lernte. Auf einer Tauchsafari in Griechenland wurde er mit Amphoren erwischt und man verdonnerte ihn zu zwei Jahren Gefängnis. Doch mit Hilfe einiger Politiker kam er nach 75 Tagen wieder frei. Diese bittere Erfahrung holte ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Nicht aber, dass er nun ein rechtschaffener Deutscher wurde, nein, er fasste nun den Plan, dieser spießigen Welt den Rücken zu kehren. Um diesen Plan ausführen zu können, benötigte er ein Schiff. In 12-jähriger Freizeitarbeit baute er sich ohne fremde Hilfe eine 15 Meter lange stählerne Segelyacht. Als das Werk schließlich vollendet war, verkaufte er seine Kunstschmiede und sagte „Tschüss". Er hatte nichts mehr außer seiner Mutter und seine beiden Kinder, die ihn in Deutschland hielten. Seine Devise war, wenn aussteigen, dann richtig.

Mit großem Bahnhof wurde er in Regensburg verabschiedet, und der ahnungslose Hochseekapitän schipperte Donau abwärts durch die damals unruhigen Balkanländer ins Schwarze Meer. Für das touristisch überschwemmte Mittelmeer nahm sich Gangerl nur ein halbes Jahr Zeit. Aber schon da bekamen die bunten Blätter ihre ersten Schlagzeilen. Die Bavaria, so wurde Gangerls Schiff getauft, legte sich nichts ahnend in Palma de Mallorca neben eine deutsche Yacht aus Kiel. Deren Crew verlieh ihrer Abneigung gegen Segler aus Bayern dadurch Ausdruck, in dem sie das Schiff mit einem Hagel aus Eiern, Tomaten und brennenden Lappen eindeckten. Die Attacke ging auf der Titelseite der Bildzeitung als „Die Schlacht von Mallorca" in die Pressehistorie ein. In diesem Zusammenhang bat anschließend Prinz Michael von Preußen mit einer Flasche Moet Chadon den erzürnten Bayern, für das flegelhafte Verhalten seiner Landsleute, um Entschuldigung.

Für seine erste große Feuertaufe, die Überquerung des Atlantiks, hatte sich Rasmus, der Gott der Winde, für unseren Aussteiger etwas Besonderes einfallen lassen. Sichtlich erzürnt über so viel Unverfrorenheit eines Möchtegernskippers, schickte er Gangerl den Geschmack eines Weltunterganges. 38 Yachten waren von Gibraltar aus zur Atlantiküberquerung aufgebrochen. 37 gaben auf, eine davon für immer. Aber am Gangerl hatte sich Rasmus die Zähne ausgebissen. Bei Windstärke 12 trieb er tagelang hilflos auf dem Ozean herum, aber an ein Aufgeben dachte der Bayer nicht. Fernab von der touristischen Yachtszene durchkreuzte er die Karibik, Venezuela, Panama und legte wert auf ausgiebige Inlandtouren.

Durch den Panama-Kanal, über die Schatzinsel und Galapagos erreichte er in 35 Tagen die Marquesas in der Südsee. Dieser große Pazifik unterhalb des Äquators sollte die nächsten 5 Jahre Gangerls Wahlheimat werden. In den Tuamotus, dem größten Atollgebiet der Erde, widmete sich Gangerl seinem Lieblingssport, dem Tauchen. Auf seinen ca. 5000 Tauchgängen erlebte er nicht selten gefährliche Situationen. Für die Aufnahmen von Mund-zu-Mund-Fütterungen von Haien und Muränen zeichnete ihn der internationale Amateurfilmverband mit einer Goldmedaille aus. Sein Faible für Natur und Primitivkulturen, trieb ihn an Land mit der selben Zuverlässigkeit in Extreme, wie auf See. Über Französisch Polynesien segelte unser Tausendsassa zu einem Meeting mit dem König von Tonga. Drei mal besuchte er Neuseeland, bestieg den Mt. Cook und suchte die interessantesten Gebiete dort auf. Über Fidschi erreichte die Bavaria wieder ein Tauchparadies Namens Tuvalu. Ein halbes Jahr verweilte der Abenteurer 1991 als erste Yacht im Atoll Nanumea. Sowie auf vielen anderen Inseln unternahm er auch hier mit seinem Drachen die Erstbefliegung.

Mit kräftigem Wind kreuzte die Bavaria dann nach Australien, wo er sich wieder ausführlich das Inland vornahm. Auf dem Weg von Tasmanien nach Auckland-Island, in der Nähe der Antarktis geriet die Bavaria in einen horrenden Sturm. Zyklon Polly versuchte mit 70 kn Sturm und 15 m hohen Wellen das Schiff zu zerschmettern. Sieben Tage dauerte dieser Jahrhundertsturm, und dabei wurde das Schiff unzählige Male mit dem Masten auf das Wasser gelegt.

Wieder in Neuseeland zurück, leckten das Schiff und der Kapitän erstmals die entstandenen Wunden. Über Westsamoa, Wallis und Fidschi schlug sich der Globetrotter nach Vanuatu durch. Hier besuchte er die mit Penisköchern bewaffneten Turmspringer in Punlap, auf Pentacote. Illegal besuchte er daraufhin die Kwaios auf den Salomonen und wanderte dafür wieder einmal ins Gefängnis. Ein besonderes Highlight war für ihn dann Papua Neuguinea. Monatelang durchstreifte er den Dschungel, lebte bei den Kannibalen und wäre durch eigene Dummheit fast in den Kochtopf gewandert. Er lernte durch den Bischof Maier den damals noch lebenden Sir William Wamp kennen, der von der Queen geadelt wurde, weil er 1935 die australischen Lee-Brüder, die Entdecker des Hochlandes, nicht verspeist hatte.

Monatelang pendelte Clemens zwischen den atemberaubenden Inseln der Karolinen Satawan, Truk, Yap, Ifalik und erfreute sich an der phantastischen Natur, vornehmlich unter Wasser, und lebte in Harmonie unter exotischen Stämmen. Unwissend lief er die Leprainsel Kapingamarangi an und gerät auf dem Weg zu den Philippinen in einen Taifun.

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© Wolfgang Clemens